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Herzlich Willkommen mausschubser !

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Bastet Weiblich

Admina

Registrierungsdatum: 23. März 2008

Beiträge: 7 505

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: Therapiepause

Geburtstag: 5. Dezember 1973 (38)

Wohnort: Kanton Zürich

Stimmung: zum kotzen

Themenstarter Themenstarter

1

Montag, 5. Juli 2010, 09:54

Herzlich Willkommen mausschubser !

:wel: im Forum Leben mit Depressionen!

Ich hoffe, dass Du Dich hier wohlfühlen wirst und findest, wonach Du suchst.
Falls noch nicht geschehen, lies' Dir bitte die Forenregeln durch und stelle Dich im Forum kurz vor, damit wir wissen, was Dich herführt.
Wenn Du Fragen hast, kannst Du ungeniert fragen.
Zum Schluss ist noch folgendes zu beachten: Bitte weise darauf hin, wenn ein Thema triggern kann, sodass Jeder entscheiden kann, ob er sich bereit fühlt, den jeweiligen Beitrag zu lesen.
Dafür kannst Du auch die Präfixe und den Spoiler Button verwenden.



Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid
Leonardo da Vinci

mausschubser

unregistriert

2

Montag, 5. Juli 2010, 10:46

Halli Hallo

Habe jetzt auch aktiv vor, meiner Depression zu begegnen.

Im August werde ich eine Psychotherapie beginnen.

Seit ein paar Wochen nehme ich jetzt AD´s und es geht mir schon

etwas besser.



Ich würde mich hier gerne mit Euch über die verschieden Therapieformen

austauschen. Es gibt gibt ja verschiedene Möglichkeiten.



Wie findet man die für einen selbst am besten geeigneste heraus??



Freue mich über Antworten.



LG

Mima Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2006

Beiträge: 9 476

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: Therapiepause

Geburtstag: 11. Juli 1968 (43)

Wohnort: D-BaWü

3

Dienstag, 6. Juli 2010, 00:01

Hallo Mausschubser,
herzlich :we: bei uns. Im Bereich Therapie findest Du einige Beiträge, wo verschiedene Therapieformen vorgestellt werden, auch Erfahrungsberichte. Vielleicht hilft Dir das als erste Orientierung. Jeder Mensch ist ja anders und was dem einen super hilft kann für den anderen als Therapie der absolute Horror sein. Mit einem verantwortungsvollen Therapeuten findest Du bestimmt auch die Therapie, die für Dich geeignet ist... :da:
Alles wird gut! ... und wenn mal was nicht gut ist, ist es noch nicht fertig.

In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas
\\//

mausschubser

unregistriert

4

Dienstag, 6. Juli 2010, 10:38

@ Mima



danke für die nette Begrüßung und fürs Daumendrücken :-)



Dann werde ich mal fleissig das Forum durchstöbern.



LG

Melorette Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 7. September 2009

Beiträge: 738

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: ambulante Therapie

Geburtstag: 9. Juni 1969 (42)

Wohnort: Schweiz

Stimmung: pennen

5

Dienstag, 6. Juli 2010, 10:56

...von mir auch noch ein herzliches Willkommen :bl:
Wie viel Unrecht kann die Umarmung eines Freundes wieder gutmachen

mausschubser

unregistriert

6

Montag, 12. Juli 2010, 19:06

manchmal hat man doch Glück...

... und mehr, als man denkt!

Am Freitag hatte ich nen Brief von meiner Therapeutin in der Post. Eigentlich sollte die Therapie erst Mitte August beginnen. In dem Brief schreibt sie, dass urlaubsbedingt, jetzt schon Termine frei seien. Ich solle sie am Samstag telefonisch kontaktieren.

Und schwupps hatte ich einen Termin heute um 16Uhr10. jubel

Naja, bissl komisches Gefühl war es dann schon, quasi so von jetzt auf gleich. Aber immerhin geht es jetzt schon mal los.

Ich durfte gleich den Antrag für die Krankenkasse unterschreiben. Mal sehen, ob das alles glatt läuft.

Und hoffentlich komme ich mit der Thera klar. Mit mir ist nicht so leicht Kirschen essen. Bin schon bissi beratungsresitent. Da mach ich mir schon so meine Gedanken, ob wir uns immer zusammenraufen können.

Wie sind Eure Erfahrungen in diesem Punkt? Oder hat ein guter Thera dafür ein Gespür, wenn man für manche Dinge noch nicht offen genug ist, oder einfach überhaupt nicht auf einen Nenner kommen kann?

Würde mich schon sehr interessieren. Oder mach ich mir darüber viel zu viele Gedanken?

LG

Markus

Strubbel Weiblich

Moderator

Registrierungsdatum: 4. November 2006

Beiträge: 4 508

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: war erfolgreich in Therapie

Geburtstag: 2. März 1977 (34)

Wohnort: Deutschland/BW

Stimmung: grins

7

Montag, 12. Juli 2010, 20:17

Erst mal freut es mich sehr für dich,dass du nun doch früher mit der Therapie anfangen kannst.

Wie sind Eure Erfahrungen in diesem Punkt? Oder hat ein guter Thera dafür ein Gespür, wenn man für manche Dinge noch nicht offen genug ist, oder einfach überhaupt nicht auf einen Nenner kommen kann?


Ich hatte viele Auseinandersetzungen mit meiner Therapeutin und habe mich oft gewehrt, wenn sie mir zu nahe kam. Tatsache ist aber, dass ein Therapeut genau dann, wenn du dicht machst weiß, dass er da einen Punkt getroffen hat, der unbedingt bearbeitet werden muß und wird nachhaken. Je nachdem, um was es geht, wird das Thema dann aber auch fürs erste bei Seite gelassen und zu einem späteren Zeitpunkt nochmal aufgegriffen oder von einer anderen Seite angegangen. Ich hatte mal eine Thera, die das total klasse drauf hatte. Wenn ich an einer Stelle blockiert habe, hat sie scheinbar das Thema gewechselt und irgendwann kam über diesen Umweg meine Antwort auf ihre ursprüngliche Frage von ganz allein.
Klar haben Therapeuten für vieles ein Gespür, aber letztendlich sind sie Menschen, wie wir alle und können nicht hellsehen. Um gute Arbeit machen zu können, sind sie darauf angewiesen, dass wir sagen, was Sache ist.
Meine jetzige Therapeutin hatte es nicht immer einfach mit mir, obwohl sie von Anfang an einen guten Draht zu mir gefunden hat, aber sie hat immer einen Weg gefunden, mich weiter zu bringen und sei es, wenn es gar nicht anders ging, indem sie mich so lange provoziert hat, bis ich reagiert habe.
Falls ihr nicht klar kommen solltet, deine Thera und du, liegt es mit an dir das zu merken und es anzusprechen. Nur, wenn du sagst, was nicht stimmt, kann sie etwas ändern.
Jetzt habe ich eine ganze Menge geschrieben, aber trotz allem: Versuch, dir nicht zu viele Gedanken zu machen und lass es so gut du kannst, auf dich zu kommen. Dann wird sich so manches fügen.

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun!

mausschubser

unregistriert

8

Donnerstag, 15. Juli 2010, 18:22

Hallo Strubbel

danke Dir, für Deine schnelle Antwort und die aufmunternden Worte.

Über meine Depression kann ich eigentlich auch mit z.B. meinen Schwestern reden. Sie sind da auch sehr offen und verständnisvoll. Aber hier ist es doch noch mal ne andere Ebene, wenn man weiss, dass die Anderen ähnliches erleben und fühlen. Und das tut mir sehr gut. Danke noch mal.

Heute hatte ich einen Termin bei meinem Psychiater, wegen der Eindosierung von meinem AD. Vor ein paar Wochen musste ich von Venlafaxin auf Cipralex wechseln. Das neue Medi vertrage ich ganz gut und soll die Dosis jetzt von 10 auf 15mg erhöhen. Werde ich auch machen, habe auch gar keine Bedenken dabei.

Der Psychiater hat mir heute auch nochmal eindeutig zu verstehen gegeben, das ich ne Depression habe. Komischerweise fühle ich mich die letzten Tage überhaupt nicht so. Fertig bin ich sowieso, wegen der Hitze, so wie alle Anderen ja auch. Aber irgendwie sehe, oder möchte ich vielleicht meine Probleme im Moment nicht erkennen und (ein)sehen. Eigenartig. Ich weiss gerade selbst nicht, was ich davon halten soll.

Kann ja eigentlich überhaupt nicht meckern, wo das jetzt so schnell mit der Therapie geklappt hat. Und heute habe ich sogar schon die Kostenübernahme von der Krankenkasse bestätigt bekommen:-)

Naja, mal schauen, wie es sich entwickelt.

mausschubser

unregistriert

9

Donnerstag, 29. Juli 2010, 19:38

Hallo zusammen

Seit gestern geht es mir gar nicht gut. Ich hatte am Montag meine 3.Sitzung bei meiner Thera. Wir haben über mein Selbstbewußtsein gesprochen. Für mich ist sehr deutlich dabei rausgekommen, dass es darum noch viel übler bestellt ist, als ich selber dachte.

Wie gesagt, ich war jetzt das 3.Mal da, sie hört sich alles sehr geduldig an und notiert fleissig, aber irgendwie bekomme ich keine Lösungswege für meine Probleme aufgezeigt. Ich komme mir gerade sehr hilflos vor.

Und meine Depression, von der ich schon glaubte, sie nicht mehr zu spüren, meldet sich sehr deutlich zurück. Gestern Abend hab ich dann bei meinen Tieren trost gesucht, was mir auch erst mal etwas geholfen hat. Wenn ich die nicht hätte...

Heute Morgen habe ich dann mal selber Arzt gespielt, und meine AD Dosis raufgesetzt. Mein Psychiater ist dummerweise gerade im Urlaub, aber ich denke, es ist in seinem Sinne;-)

Gestern und heute beschleicht mich auch immer wieder der Gedanke, warum ich hier eigentlich noch länger die Stellung halten soll?

Mir war schon klar, dass die Therapie kein Zuckerschlecken werden wird. Aber das es mich so mitnimmt und mir so sehr auf der Seele liegt, hätte ich nicht gedacht.

Wie sind denn Eure Erfahrungen? Ist es normal, das der Thera quasi erst mal ne Bestandsaufnahme macht und dann erst "Therapiert"?

Über Antworten wäre ich Euch sehr dankbar.

LG

Mausschubser

Strubbel Weiblich

Moderator

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Therapiestatus: war erfolgreich in Therapie

Geburtstag: 2. März 1977 (34)

Wohnort: Deutschland/BW

Stimmung: grins

10

Freitag, 30. Juli 2010, 09:20

Also erst mal solltest du nicht ohne ärztliche Erlaubnis an der Medikamentendosis "drehen". Das kann ziemlich daneben gehen.

Was die Thera angeht, naja, die ersten 5 Stunden sind ja normalerweise so eine Art Probestunden und dienen mehr oder weniger der Bestandsaufnahme und dem gegenseitigen kennenlernen. Trotzdem solltest du ihr sagen, wenn du dir mehr Rückmeldung von ihr wünschst. Ich glaube aber nicht, dass sie dir Lösungswege für deine Probleme aufzeigen wird, denn dir zu sagen, was du tun sollst, ist nicht ihre Aufgabe. Ihre Aufgabe ist es, dich dahin zu bringen, dass du die Lösungen selber findest. Am besten ist aber wirklich, du sprichst mal mit ihr darüber.
Und ja, Therapie ist harte Arbeit und kann einen richtig fertig machen. Das ist aber normal, zumindest, wenn man sich richtig drauf einlässt. Wenn du aber das Gefühl hast, dass dich das ganze total überfordert, sprich: die Thera zu viel auf einmal von dir verlangt, solltest du ihr auch das sagen!

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun!

mausschubser

unregistriert

11

Freitag, 30. Juli 2010, 16:14

Hallo Strubbel

Danke für Deine Antwort.

Mir wird gerade bewusst, dass ichs irgendwie noch nicht so richtig gerafft habe, wie ne Therapie eigentlich funktioniert. Mist

Beim unserem allerersten Gespräch hat es mir meine Thera zwar erklärt, aber ich war so mit meinen Problemen beschäftigt und dazu noch sehr, sehr aufgeregt und den Tränen ziemlich nahe, dass ich es nicht richtig aufgenommen habe, wie das genau funktioniert.

Am Montag habe ich meinen nächsten Termin, da werde ich es gleich mal ansprechen. Ich komme mir schon ziemlich blöd vor. schäm

LG

Mausschubser

Strubbel Weiblich

Moderator

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Beiträge: 4 508

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: war erfolgreich in Therapie

Geburtstag: 2. März 1977 (34)

Wohnort: Deutschland/BW

Stimmung: grins

12

Freitag, 30. Juli 2010, 20:28

Dafür musst du dich nicht schämen. Wir wünschen uns doch alle manchmal, dass jemand kommt, der unsere Probleme für uns löst und dass du in der ersten Therastunde nicht wirklich Aufnahmefähig warst, ist auch verständlich.

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun!

Mima Weiblich

Moderatorin

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2006

Beiträge: 9 476

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: Therapiepause

Geburtstag: 11. Juli 1968 (43)

Wohnort: D-BaWü

13

Freitag, 30. Juli 2010, 23:27

Wenn Dein Psych grade im Urlaub ist dann sprich doch bitte die Thera mal bzgl. Medidosis an! Eigenmächtig dran drehen würde ich auch nicht, aber die hat genug Hintergrund, um Dir da zu raten.

Ansonsten schließe ich mich Strubbel voll an.

Und ich wünsche Dir viel Kraft!
Alles wird gut! ... und wenn mal was nicht gut ist, ist es noch nicht fertig.

In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas
\\//

Trauerweide Weiblich

Moderator

Registrierungsdatum: 10. August 2007

Beiträge: 5 913

Stimmung: verstecken

14

Samstag, 31. Juli 2010, 12:18

:dito:
" Gott erschuf die Katze,
damit der Mensch
einen Tiger
zum Streicheln hat "
( Victor Hugo ) :228:

mausschubser

unregistriert

15

Donnerstag, 5. August 2010, 15:22

Danke ...

... für Eure Beiträge. Das hat mir schon etwas weiter, bzw. drüberweg geholfen.

Mir geht es jetzt auch wieder um einiges besser:)

Bei meiner letzten Sitzung hab ich mit meiner Thera über all die offenen und für mich wichtigen Punkte, reden können. Sie war diesmal sehr verständnisvoll. Wenn es mir mal wieder so schlecht gehen sollte, könnte ich auch zwischen den wöchentlichen Sitzungen einen zusätzlichen Termin bekommen. Da war ich ziemlich baff. Damit hatte ich nicht gerechnet, dass das möglich ist.

Sie ist auch nochmal ausführlich drauf eingegangen, wie Therapie nun funktioniert. Und ich denke, dass ich es jetzt endlich kapiert habe.

Was das Rumschrauben an der Medi Dosis angeht: Ich habe es ihr erzählt und sie hat es eigentlich kommentarlos zur Kenntnis genommen. Scheint wohl noch nicht im kritischen Bereich zu liegen. Aber ich verspreche Euch, das nächste Mal nicht mehr ohne ärztlichen Rat was daran zu änderen.

LG

Mausschubser

mausschubser

unregistriert

16

Donnerstag, 12. August 2010, 14:23

Au weia…

… ich benehme mich mal wieder wie die Axt im Walde, wenn ich meine Beiträge hier in den anderen Threads lese.

Selbst verlange ich von den Anderen Respekt, Achtung und Rücksichtnahme. Und was mache ich?

Ich hasse mich dafür.

Ich schwimme ziemlich oft gegen den Strom und ecke mit meiner Meinung meistens an. Liegt wohl an der Art und Weise, wie ich es anbringe. Der Ton macht halt die Musik. Und meiner klingt leider ziemlich schief.

Normalerweise versuche ich in solchen Situationen immer mich zurückzuziehen, weil ich damit nur schwer umgehen kann. Mittlerweile versuche ich sogar schon ganz oft, Konflikten komplett aus dem Weg zu gehen. Was einem auf die Dauer natürlich auffrisst und die Depression nur schlimmer macht.

Ich will auch nicht ständig vor allem weglaufen müssen. Hab ich lange genug gemacht und bin dadurch auch recht einsam geworden. Gerade denke ich, es wäre wohl besser für mich, hier aus dem Forum wieder zu verschwinden, was natürlich Quatsch ist.

Komme mir immer vor, als käme ich von einer anderen Galaxie und als ginge es nur mir so.

Trauerweide Weiblich

Moderator

Registrierungsdatum: 10. August 2007

Beiträge: 5 913

Stimmung: verstecken

17

Donnerstag, 12. August 2010, 16:15

Ich schwimme ziemlich oft gegen den Strom und ecke mit meiner Meinung meistens an


daran finde ich eigtl. nix schlimmes :)
ist mal erfrischend einen amderen Wind hier zu haben ^^
und Disskussionen sind ja nicht verboten! :flummi:
" Gott erschuf die Katze,
damit der Mensch
einen Tiger
zum Streicheln hat "
( Victor Hugo ) :228:

mausschubser

unregistriert

18

Montag, 16. August 2010, 18:56

Was tun ?

War heute Nachmittag wieder bei meiner Thera. War das sechste Mal heute. Irgendwie sehe ich noch keinerlei Fortschritt bei mir. Ich kann auch noch nicht im entferntesten nach den Ursachen greifen. Habe leider auch gerade das Gefühl, dass der Draht zu ihr immer dünner wird.

Das hatte ich ja leider schon ganz zu Anfang gemutmasst, dass ich mal Probleme bekommen werde. Da mit mir nicht so leicht Kirschen essen ist. Kann ich mich ihr doch nicht richtig anvertrauen? Ich befürchte, dass es so ist.

Ich spreche immer nur von "es" und tu mich schwer, konkret zu werden. Auch, wenn sie mich immer versucht, dazu zu drängen über konkrete Dinge zu reden.

Heute waren wir dann schon so weit, dass sie der Meinung war, es wäre am besten für mich, wenn ich mich stationär behandeln lassen würde. Da habe ich erstmal innerlich ziemlich nach Luft geschnappt. Das kommt für mich zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht in Frage. Wenn die wüsste, wie viel Kraft noch in mir steckt, die ich noch in der Lage bin zu mobilisieren. Man müsste mit solch einem Schritt ja nicht unbedingt so lange warten, bis man keine andere Wahl mehr hätte, so ihre Worte. Ich bin noch ziemlich aufgeregt, es ist noch so frisch, dass ich noch nicht richtig klar drüber nachdenken kann.

Was mach ich jetzt? Alles hinwerfen und die Therapie abbrechen? Nein, das mach ich bestimmt nicht! Ich möchte schliesslich etwas erreichen.

Nen anderen Therapeuten suchen? Doch ins Krankenhaus gehen? Ich bin ratlos.

Strubbel Weiblich

Moderator

Registrierungsdatum: 4. November 2006

Beiträge: 4 508

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: war erfolgreich in Therapie

Geburtstag: 2. März 1977 (34)

Wohnort: Deutschland/BW

Stimmung: grins

19

Montag, 16. August 2010, 21:02

Man müsste mit solch einem Schritt ja nicht unbedingt so lange warten, bis man keine andere Wahl mehr hätte, so ihre Worte.


Ich kenne ja nun deine Situation nicht, aber prinzipiell bin ich da ganz der Meinung deiner Thera und ich finde es total gut, dass sie es gleich so offen anspricht.

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun!

mausschubser

unregistriert

20

Dienstag, 17. August 2010, 21:29

Deine Meinung, Strubbel, kann ich so gar nicht nachvollziehen. Und meine Situation mag ich hier nicht wirklich ausbreiten wollen.

Nach einmal drüber schlafen bin ich zwar nicht schlauer geworden, aber ich merke umso stärker, dass ich mit der Thera nicht klarkomme. Ich kann und will meine Kraft jetzt nicht noch an sie verschwenden. Meine Probleme sollten doch im Vordergrund stehen. Dadurch, dass sie ständig neue Gräben bei mir aufreisst, ohne die alten auch nur ansatzweise zu verfüllen, hilft sie mir nicht weiter. Ich habe auch so schon genug angefangene Sachen im Leben, die mal zu Ende gebracht werden müssen. Das ist mir einfach zu viel.

Aber im Augenblick mag ich auch nicht wieder von vorne anfangen. Wieder alles, was mich so quält, jemandem fremden erzählen müssen. Dafür fehlt mir gerade die Hoffnung, dass es dann besser laufen würde, als jetzt gerade.

Vielleicht brauche ich erstmal etwas Abstand zu der Sache. Naja, der ist ja zwangsläufig gegeben, wo doch fast alle Theras ne Wartezeit von einem Jahr haben.

Ich kann zu meiner jetztigen Thera nicht mehr hingehen. Mein Vertrauen ist einfach weg. Das Gefühl, dass sie es gut mit mir meint, habe ich nicht mehr.

Wie kann ich mich denn über Wasser halten, bis ich mal eine neue Therapie in Aussicht habe?

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