Samstag, 4. Februar 2012, 20:04 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Frage CITALOPRAM und ALKOHOL

In diesem Thema wurden schon 2 Auszeichnungen vergeben!

mausschubser

unregistriert

21

Freitag, 13. August 2010, 08:30

Zugedröhnt …

… ist wohl wieder mal nicht das richtige Wort gewesen.

Die ADs verändern einen schon in gewisser Weise. Man will und braucht das ja auch. Ich bin durch sie um einiges gefestigter, was mich meine Therapie wahrscheinlich überhaupt erst aushalten lässt. Und das ist ja auch gut so.

Aber es gibt halt auch Nachteile, die dadurch entstehen. Von den Nebenwirkungen mal ganz abgesehen.

Gefährlich ist die teils sedierende Wirkung und bei mir, dass ich weniger Angst habe und dadurch meine Risikobereitschaft oft zu groß ist.

So richtig gemerkt habe ich das, als ich das erste Mal, seit ich ADs nehme, wieder was in luftiger Höhe zu arbeiten hatte. Da war ich nämlich sehr wagemutig, was sonst nicht meine Art ist, ist mir aber erst nachher aufgefallen. Und auch beim Bedienen von Maschinen.

Bei solchen Tätigkeiten muss ich mich jetzt immer richtig zusammenreißen, um die Gefahren real einschätzen zu können.

Strubbel Weiblich

Moderator

Registrierungsdatum: 4. November 2006

Beiträge: 4 508

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: war erfolgreich in Therapie

Geburtstag: 2. März 1977 (34)

Wohnort: Deutschland/BW

Stimmung: grins

22

Freitag, 13. August 2010, 11:46

Hm, wenn die Wirkung der AD's bei dir so extrem ist, wäre die Frage, ob sie vielleicht zu hoch dosiert sind. Je nachdem, was du nimmst, sollen sie zwar die Angst hemmen und auch ein wenig sedieren, aber dass die Risikobereitschaft ZU groß wird, ist eher nicht das Ziel. Vielleicht sprichst du mal mit deinem Arzt darüber.

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun!

SOUL Weiblich

Mitglied

Registrierungsdatum: 6. Mai 2009

Beiträge: 1 218

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: ambulante Therapie

Geburtstag: 12. April 2011

Wohnort: Düsseldorf

Stimmung: pennen

23

Freitag, 13. August 2010, 22:10

hallo,

ich habs unglücklich ausgedrückt. werde keinem menschem empfehlen, tabl.+ alkohol zu nehmen.ich trinke abends manchmal eine kleine weinschorle. da ich ja weiss, wie das zusammen wirkt. aber wirklich eine kleine. und habe dann diese tabl. genommen. ich habe dann nichts mehr gewusst. und das ist bei diesen tabl auch bekannt. auch ohne alkohol. werde so etwas keinem empfehlen und nie mehr machen, wenn ich tabl. das erste mal nehme. bei meinen geht das.

bitte keinen streit deswegen. alk + tabl geht auf keinen fall!!!!

sich entschuldigende grüße soul

Alles ist leicht,
wenn man stark ist ...




Trauerweide Weiblich

Moderator

Registrierungsdatum: 10. August 2007

Beiträge: 5 913

Stimmung: verstecken

24

Freitag, 13. August 2010, 22:47

siehe Strubbel :dito:
" Gott erschuf die Katze,
damit der Mensch
einen Tiger
zum Streicheln hat "
( Victor Hugo ) :228:

Strubbel Weiblich

Moderator

Registrierungsdatum: 4. November 2006

Beiträge: 4 508

Status: Betroffene/r

Therapiestatus: war erfolgreich in Therapie

Geburtstag: 2. März 1977 (34)

Wohnort: Deutschland/BW

Stimmung: grins

25

Samstag, 14. August 2010, 11:39

Ich hab dich schon richtig verstanden, Soul :kn:

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun!

mausschubser

unregistriert

26

Samstag, 14. August 2010, 12:04

Schade Paulson, dass Du hier nichts mehr schreibst. Vielleicht liest Du ja trotzdem noch bissi mit? Mir würde es wohl genauso gehen, wenn man sich als neunzehnjähriger hier was von so nem alten Mann, wie mir sagen lassen soll. Was will der denn? Würde ich dann auch denken, ich weiß schon, wie weit ich gehen kann. Und wenn ich mal übers Ziel hinaus schiesse, was solls. Easy living:)

So ähnlich ging es mir auch, ist halt schon zwanzig Jahre her. Hat wohl auch viel mit Gruppenzwang und Anerkennung zu tun, die man sucht und ja auch braucht. In meiner Jugend war ich immer kränklich, da wollte ich dann mit zwanzig auch gerne ein ganzer Kerl sein. Klar, muss man da auch bei Alk mit den anderen mithalten, wenigstens glaubt man das...

Irgendwann kommt dann halt mal der Punkt, wo die anderen nicht mehr der Maßstab sind. Aber diese Erfahrung muss dann wohl jeder selber machen. Wünsche Dir, dass Du dafür nicht zu lange brauchst.

Dieser Beitrag wurde ausgezeichnet!


PAULPAULPAUL Paulson

unregistriert

27

Samstag, 4. September 2010, 19:17

Cita

nönö. pumpt mich nur zu mit kritik. ich nehme es als lehren und alternativen, ioder wie auch immer. aufjedenfall schätze ich eure aussagen.

aber seit april, seitem ich AD nehme. h at sich schon einiges mit mir verändert. bin offener aufegeschlossener, selbsticherer...
ich handiere auch nciht mit harten aklohol. was jetzt aber auch keine verharmlosung sein soll.

achten tu ich aufjedenfall auf meinen konsum

mausschubser

unregistriert

28

Mittwoch, 8. September 2010, 22:22

Hi Paulson

freut mich, wieder von Dir zu lesen.

"aber seit april, seitem ich AD nehme. h at sich schon einiges mit mir verändert. bin offener aufegeschlossener, selbsticherer"

Hört sich doch sehr positiv an. Allerbeste Vorraussetzungen für eine Therapie, wenn Du mich fragst.

Auch, wenn Du Dir nicht sicher bist, ob das was für Dich ist, ich würde mich an Deiner Stelle darum kümmern. Bis es damit losgehen kann, dauert es dann eh noch einige Monate.

PAULPAULPAUL Paulson

unregistriert

29

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 17:24

therapie

ich mein ich brauch keine therapie, ich will mich nciht verändern lassen, und solange ich nbicht wie eine leiche durchs leben gehe, bin ich mehr als zufreiden :)

ich wüsst auch nciht was mir eine therapie bringen sollte

mausschubser

unregistriert

30

Freitag, 22. Oktober 2010, 14:52

Therapie

Hallo Paulson,

vor nem Jahr hätte ich mir auch nicht vorstellen können, dass ich mal ADs nehmen würde und jetzt sogar eine Therapie mache. Wenn ich Deinen letzten Beitrag lese, fällt mir auf, dass Du wohl falsche Vorstellungen von so einer Therapie zu haben scheinst.

"ich will mich nicht verändern lassen"

Mit meiner Therapie hab ich auch den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Und wusste vorher auch noch nicht, was mich wirklich erwartet. Aber ne Veränderung, die nicht von Dir ausgeht, wird es in der Therapie auch nicht geben. Und eingeredet wird Dir da auch nichts. Was das Reden angeht, ist es bei mir immer noch umgekehrt, als ich es mir immer vorgestellt hatte. Von den fünfzig Minuten, die eine Sitzung dauert, gehört mir die allermeiste Redezeit.

"ich wüsst auch nicht was mir eine therapie bringen sollte"

Was machst Du eigentlich, wenn Du mal Zahnweh hast? Schmerzmittel nehmen ist da ja wohl auch nicht das Mittel der Wahl. Ja, ich weiß, blödes Beispiel, aber Parallelen gibt es schon. Willst Du allen ernstes für alle Ewigkeit diese Tabletten nehmen? Die behandeln nun mal nur die Symtome. Was hast Du denn zu verlieren? Mach Dir doch mal nen Termin bei einem Psychologen und geh mal hin und hör Dirs wenigstens mal an.

Klar ist das nicht einfach und erfordert auch viel Kraft und Mut, den ich Dir wünsche.

Gruß

Mausschubser

Dieser Beitrag wurde ausgezeichnet!


Ähnliche Themen

Thema bewerten